Kieferorthopädische Frühbehandlungen können etwa ab dem 4. Lebensjahr eingeleitet und auch bei gesetzlichen Krankenkassen für eine Dauer von 6 Behandlungsquartalen beantragt werden. Diese Behandlungen werden deshalb bereits im Milchgebiss begonnen, weil durch den frühen Behandlungsbeginn bei einigen Kieferanomalien u.a. eine Zunahme verhindert oder das Risiko einer Frontzahnverletzung reduziert werden kann. 

Es handelt sich entsprechend der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie im Wesentlichen um den Kreuzbiss, die Progenie (Vorbiss des Unterkiefers) und ausgeprägte Formen von Engstand bzw. Platzmangel, der Unterkieferrücklage, und des offenen Bisses.


Sie werden in der Regel mit schonenden abnehmbaren Behandlungsgeräten (Plattenapparaturen oder Bionatoren) durchgeführt.

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